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Oslo Freedom Forum als Buch von
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Oslo Freedom Forum:Human Rights Foundation Thor Halvorssen Mendoza

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 18.09.2019
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Urmila - für die Freiheit
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Urmila Chaudhary lebt im Süden Nepals und ist sechs Jahre alt, als sie von ihren Eltern als Kamalari, eine Haushaltssklavin, in die Hauptstadt verkauft wird. Erst 12 Jahre später gelingt ihre Befreiung. Mit der eigenen Freiheit gibt sich Urmila nicht zufrieden, aus dem Erlebten zieht sie die Kraft, die sie für andere Mädchen in ihrem Land nutzen will: ´´Kinder gehen zur Schule! Erwachsene gehen arbeiten!´´ Urmila schreit ihre Wut in einem Protestzug auf den Straßen von Kathmandu hinaus. Voller Zuversicht kämpft sie für die Organisation ´´Freed Kamalari Development Forum´´ (FKDF) gegen das offiziell abgeschaffte System der Leibeigenschaft und somit gegen jahrhundertealte Gesellschaftsstrukturen in ihrer Heimat. Die nepalesische Organisation FKDF wurde von ehemaligen Kamalari mitgegründet, die nun ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre gewonnene Stärke für andere junge Frauen einsetzen. Inzwischen konnten von Urmila und ihren Mistreiterinnen 13.000 Mädchen befreit werden. Urmila macht auch außerhalb Nepals auf die Situation in ihrer Heimat aufmerksam, sie reist auf andere Kontinente und hält mitreißende Reden, u.a. auf dem Oslo Freedom Forum. Auf diese Art lenkt sie die internationale Aufmerksamkeit auf ihren Kampf für ein gerechteres Nepal. Gleichzeitig hat sie sich ein vermeintlich unerreichbares Ziel gesetzt: Urmila möchte Rechtsanwältin werden und ihr Heimatland Nepal weiter verändern. Dafür versucht sie ihren Schulabschluss nachzuholen, denn wie den meisten Kamalari blieb auch ihr eine Schulbildung verwehrt. Das Lernen versucht die mittlerweile 25-Jährige mit ihrer Arbeit als Aktivistin zu vereinbaren, stößt dabei aber zunehmend an ihre Grenzen. Muss sie sich für einen Weg entscheiden?

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.09.2019
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Wolfsnacht (eBook, ePUB)
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Leseprobe zu Tom Egeland, Wolfsnacht Oslo, Montag, 13. Juni 2005, 22.00 Uhr Jemand fürchtet die Dunkelheit, die einen umschließt, ehe man geboren wird. Trotzdem tragen wir alle eine ungeheure Furcht in uns vor dem Abgrund, der uns im Tod erwartet. Warum? Wo liegt der Unterschied? Ich erinnere mich an das erste Mal, als ich einen Menschen getötet habe. Den entsetzten Blick, den herzzerreißenden Schrei... Es sagt viel, dass ich mich daran gewöhnt habe. 22.00 Uhr - 22.07 Uhr Studio 2, 22.00 Uhr In den Sekunden, bevor die Erkennungsmelodie durch das Studio dröhnte, erkannte sie, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmte. Da war etwas in seinem Blick. Sie erinnerte sich nicht an seinen Namen. Einer der tschetschenischen Asylbewerber. Dieser Blick... ´´Noch zehn Sekunden bis zur Sendung!´´ Die Stimme des Produzenten schallte aus der Lautsprecheranlage. Kristin Bye umklammerte das Mikrofon. Die Scheinwerfer an der Decke blendeten sie. Die Fernsehkameras ähnelten Hightech-Laser-Waffen. Sie stand auf einem ovalen, etwa einen Meter hohen Podium, und ihre Gesprächspartner und das Publikum saßen auf einer halbkreisförmigen Tribüne. Die Gruppe der tschetschenischen Asylbewerber war in der oberen Reihe platziert; eine verlotterte Versammlung mit weiten, uniformartigen Jacken, die sie unbedingt hatten anbehalten wollen, obgleich es Mitte Juni und im Studio glühend heiß war. Die Repräsentanten der norwegischen Behörden hatten eine Reihe unter ihnen Platz genommen, auch sie in ihren Uniformen: graublaue Anzüge, smarte Kostümchen, professionelles Lächeln. Plötzlich fiel ihr der Name wieder ein. Ramzan! Einer der Asylbewerber, der mit der Redaktion Kontakt aufgenommen und sie über die Verhältnisse in seinem Heimatland informiert hatte. Jetzt saß er lässig zurückgelehnt da und sah sie an. Wie ein Exhibitionist in einem dunklen Hauseingang. Die Stimme des Produzenten krächzte in ihrem Ohrhörer: ´´Drei... zwei... Erkennungsmelodie ab!´´ Das Studiolicht wurde gedimmt, als die Melodie losdröhnte: schmissige Fanfarenklänge mit tiefen Bässen und scharfen Synthesizern. Lichtblitze zuckten durch das Studio. Dann wurde die Musik heruntergefahren, und eine Männerstimme rief: ´´Meine Damen und Herren! Kanal ABC heißt Sie willkommen zu Norwegens beliebtester Diskussionssendung ABC-Forum. Moderation - Kristin Bye!´´ Die Musik erreichte ihren Höhepunkt, während Kristin ins Bild lief und den Applaus entgegennahm. Kamera zwei rollte schnell über das Parkett, und eine Krankamera senkte sich von der Studiodecke zu ihr nach unten. Lachend breitete sie die Arme aus und blickte gut gelaunt in Kamera eins. Kamera drei spielte ein oder zwei Sekunden mit ihrer Nahaufnahme. Die Stimme des Produzenten: ´´Kristin - bitte schön! Kamera eins!´´ Lächelnd heftete sie ihren Blick auf die Linse der Kamera: ´´Herzlich willkommen! Das Thema unserer heutigen Sendung lautet: Verrat an den Tschetschenen!´´ Kristin stieg vom Podium hinunter und ging zu den Diskussionsteilnehmern. Ihre Knie zitterten. Wenn sie nervös wurde, dachte sie immer an Gunnar. Sie stellte sich den grau gewordenen, alten Knaben in seinem Sessel zu Hause in Frogner vor. Er schaut mir zu, dachte sie, und dieser Gedanke beruhigte sie in der Regel. Doch nicht an diesem Abend. Routiniert richtete sie ihren Blick von Kamera eins auf Kamera drei: ´´Wir freuen uns über unsere Gäste am heutigen Abend, die uns erläutern werden, warum das Thema Tschetschenien auch für uns wichtig ist. Denn auch, wenn dieses Land weit entfernt ist, hat die Welt nicht das Recht, es zu vergessen!´´ Die Verhältnisse in Tschetschenien und die norwegische Asylpolitik waren nicht gerade prickelnde Themen, das sah sie wohl ein. Als sie bei einer Redaktionssitzung zum ersten Mal damit gekommen war, hatte der Redakteur entsprechend die Augen verdreht und gesagt, es sei dem norwegischen Fernsehpublikum völlig egal, was da irgendwo weit weg in Tschetschenien passierte. Kristin hatte ihm die Zunge herausgestreckt. Sie wussten beide, dass es nur einen Grund dafür gab, dass ABC-Forum Norwegens Diskussionssendung mit der höchsten Einschaltquote war: Kristin Bye. Sie war die beliebteste Fernsehmoderatorin des Landes, die auf allen Titelseiten der Boulevardpresse prangte, wenn sie einem Mann auch nur einen Blick zuwarf. Und das tat sie durchaus das eine oder andere Mal... Der Redakteur hatte sie gewarnt: Die Quote würde katastrophal werden. Aber natürlich hatte sie ihren Willen durchgesetzt. Bin ich deshalb heute Abend so nervös?, dachte sie.

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.09.2019
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